Die Unterschiede zwischen Maxi und Leonie

Hallo ihr Lieben,

seit dem letzten Post, nämlich dem Geburtsbericht von Leonie, ist ein bisschen Zeit vergangen und ich dachte mir ich könnte wieder etwas zu  dem schreiben, wonach ich schon öfter gefragt worden bin. Gibt es irgendwelche Unterschiede zwischen Maxi und Leonie? Ist das zweite Kind genau wie das erste? Nun fange ich mal an. 

Als Maxi auf die Welt kam, nahmen wir uns fest vor zusammen mit ihm in unserem Bett zu schlafen, damit er sich nicht so verloren fühlt und unsere Nähe spürt. Aber Maxi hatte andere Pläne. Er wollte um nichts auf der Welt bei uns schlafen, geschweige denn getragen werden oder kuscheln. Komisch fand ich das! Meine Mama sagte: “Warte ab. Du warst auch so.” Haha, bin ich bis heute! Ich hasse es zu kuscheln. Sie sagte: “Deine Schwester war da anders. Warte ab.” Recht hatte sie, denn Leonie schläft um nichts auf der Welt allein. Sie braucht und will unsere Körpernähe und schläft bei uns im Bett. Mal in einem Nestchen, mal in meinen oder meines Mannes Armen. Nie allein. Maxi hat bis er 3 Monate war immer in seinem Beistellbettchen geschlafen und danach tatsächlich schon allein in seinem Gitterbett.

Leonie schläft nur einmal am Tag von allein in ihrem Babybett ein, ansonsten nur in der Trage oder auf den Armen. Allerdings schläft sie so fest, dass man sie ohne Probleme ablegen, wickeln oder umziehen kann. Das war bei unserem Sohn auch anders. Er ist nämlich bei solchen Tätigkeiten sofort aufgewacht. Ich habe beide solange gestillt, wie ich konnte und danach die Flasche gegeben. Maxi hat dann durchgeschlafen und die kleine Maus hatte eine Zeit lang mit Koliken zu kämpfen und die Nächte waren sehr kurz. Während ich bei unserem Großen durch sein häufiges Spucken nicht mit den Spucktüchern hinterher kam, bleiben die in rosa fast unberührt in der Kommode. Und Leute, ich habe vieeeele davon, denn ich habe andere Erfahrungen gemacht. Genau wie bei der Kleidung. Bei Maxi hatte ich so viele Sachen in Größe 50, dass ich es schon nach kurzer Zeit, als er auf der Welt war, bereut habe so viel Geld dafür ausgegeben zu haben, da er sie kaum getragen hat. Na gut das war ja auch mein erstes Kind und auch da haben mir alle gesagt: “Kaufe nicht so viel in 50.” Aber wer nicht hören will, muss spüren. Aber hey, den Fehler habe ich nicht nochmal gemacht und diese Entscheidung ebenfalls kurz nach der Geburt von Leonie bereut. Die Maus war nämlich so klein und so zierlich, dass ihr alles in 56 vieeeel zu groß war und sie es jetzt erst mit fast 2 Monaten trägt. In 50 hatte ich damals vielleicht 5 Kleidungsstücke und durfte dann auch mal los um welche zu kaufen. 

Wie ihr merkt, die beiden sind sehr unterschiedlich und der Unterschied fing schon bei den Schwangerschaften an. 

Meine erste Schwangerschaft war mit Maximilian und ich weiß, dass ich bis zu der 13. Schwangerschaftswoche an Übelkeit gelitten habe, aber Punkt ab der 14. Ssw war die Übelkeit weg und mir ging es super! Ich habe ab da die tolle Zeit sehr genossen. Bei der Maus war mir die ersten 3 Monate nicht nur schlecht, sondern ich habe mich auch mehrfach übergeben müssen und es hat leider nichts dagegen geholfen. Auch von starkem Sodbrennen war ich betroffen. Bei Maxi hatte ich während der Schwangerschaft keine Probleme mit der Haut oder Haaren. Im Gegenteil! Meine Haare hatten viel Volumen und waren gesund. Bei meiner Tochter musste ich wieder wie damals als Kind mit extremen Neurodermitis Schüben kämpfen. Die Haare waren auch eine Katastrophe. In der zweiten Schwangerschaft war ich auch bis zum Schluss sehr oft müde und überhaupt nicht motiviert, obwohl ich da die Leidenschaft zum Kochen entdeckt habe.

Ehrlich gesagt habe ich die Zeit, in der meine Maus noch mein Bauchbewohner war, nicht wirklich genossen und diese Zeit ist unheimlich schnell vergangen. Man hat bereits schon ein Kind zu Hause und kennt den Ablauf und vielleicht ist man auch deshalb schneller müde, gereizt oder lustlos. Man sagt: Jedes Kind ist anders, genauso wie jede Schwangerschaft anders verläuft und das kann ich nur bestätigen, also genießt die Zeit.

 

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